Wasserversorgung und -gebühren
Wassergebühren
Unsere Wasserqualität genügt höchsten Ansprüchen, ist mit abgefüllten Mineralwässern vergleichbar. Es ist für Säuglingsernährung völlig unbedenklich verwendbar. Diese Qualität ist das Ergebnis unserer eigenen Brunnen und Schürfungen und wird laufend durch unseren Wassermeister kontrolliert sowie durch unabhängige Institute bestätigt. Die CDU Glashütten steht für den Fortbestand dieser eigenen unabhängigen Wasserversorgung.
In dem Rohrnetz findet i.d.R. eine unterschiedlich starke Vermischung des Wassers aus mehreren Brunnen statt. Deshalb sind die Untersuchungsergebnisse eines einzelnen Brunnens nicht identisch mit dem Ergebnis an einem Wasserhahn. Die detailierten Messwerte einzelner Brunnen können jederzeit in der Gemeindeverwaltung nachgefragt werden. Die Wasserhärte ist generell sehr gering, d.h. es ist sehr weich (Härtegrad I, -> geringste Waschmitteldosierung).
In einer Gemeinde wie Glashütten sind die Wassergebühren höher als z.B. in einer Stadt, da fast ausschließlich Einfamilienhäuser auf großen Grundstücken in drei weit auseinanderliegenden Teilgemeinden anzuschließen sind, was hohe Investitionen bzw. Instandhaltungsaufwendungen für das weitverzweigte Rohrnetz bedingt. Schließlich ist das Gemeindegebiet ziemlich hügelig und der Untergrund felsig, was die Baukosten zusätzlich treibt und die Leitungen oft stark beansprucht.
Eine zuverlässige Versorgung setzt eine unter allen Umständen ausreichende Fördermenge, ein ringförmiges Leitungsnetz und eine kompetente Betreuung voraus. Dadurch wird es möglich den Ausfall von Wasserquellen zu überbrücken bzw. die Quellen im Sinne des Naturschutzes extensiv zu nutzen. Es werden regelmäßig Investition in die Instandhaltung der Wasserförder- und -aufbereitungsanlagen getätigt; diese sind manchmal erheblich.
Der Preis für das Wasser soll alle Kosten decken, so wie es sich die meisten Bürger und wir vorstellen, sowie der Gesetzgeber fordert. Es kann nicht sein, dass Wasser aus dem knappen Verwaltungshaushalt subventioniert wird. Ein um 10 Cent zu niedrig angesetzter Wasserpreis würde für die Gemeinde etwa 24.000 EUR/Jahr weniger für andere gemeindliche Aufgaben bedeuten.
Der Preis beinhaltet neben den Betriebskosten auch “kalkulatorische Kosten”. Letztere sind die übliche Abschreibung auf Anlagenwerte und die Geldbeschaffungskosten (Zinsen). Diese müssen nach gesetzlicher Maßgabe dem Haushalt zugeführt werden, um neue Investitionen zu finanzieren. Der Wasserpreis beträgt im Jahr 2012 2,53 EUR/m3, zzgl. 7 % MwSt.
Die Schmutzwasserkosten orientieren sich am Wasserverbrauch.

